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GrundsätzeMethoden"Klassisches Projektmanagement und inkrementelle Produktentwicklung passen nur bedingt zu einander. Während das eine sehr schnell Festlegungen verlangt, orientiert sich das andere auf hohe Flexibilität. Agiles Projektmanagement gibt Ihnen für beide Ansprüche eine praxisorientierte Lösung an die Hand [...] Dies sind nur einige der Erfolgsprinzipien [...]" "Die erfolgreiche Abwicklung von IT-Projekten hat für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen heutzutage große strategische Bedeutung. Dieser zunehmenden Bedeutung steht aber entgegen, dass ein Drittel aller IT-Projekte scheitert und fast die Hälfte aller IT-Projekte den geplanten Zeitrahmen oder das veranschlagte Budget substantiell überzieht. Aus diesem Dilemma kann ein systematisches Risikomanagement helfen, durch das Fehlentwicklungen in IT-Projekten rechtzeitig erkannt werden können." "Webprojekte können hohen wirtschaftlichen Erfolg bringen, wenn sie gelingen. Dazu bedarf es vor allem eines Projektmanagements, das auf die besonderen Anforderungen von Webaktivitäten abgestimmt ist. Das Handbuch unterstützt Projektleiter und Entscheider dabei, Webprojekte für Geschäftskunden zum Erfolg zu führen." Quelle: Kurzbeschreibungen einiger Bücher aus der Amazon Rubrik "Software-Projekte, Projektmanagement" So ziemlich alle Bücher, welche über Projektmanagement in Software-Projekten handeln, haben ein gemeinsames Muster: Zuerst wird der Interessierte auf das vermeintliche Faktum des Misserfolgs der meisten Projekte hingewiesen, um ihm anschliessend die rettende Lösung anzubieten, die schon fast automatisch zum Erfolg führen wird. Der Markt hat schon Bedürfnisse nach den diversesten Methoden gezeigt. Z.B., um hier einige beim Namen zu nennen: Extreme Programming, Agile Programming, V-Modell, Wasserfall-Modell, Prototyping, Evolutionäre Entwicklung, OOA, Entity-Relationship, usw. Natürlich möchten alle noch etwas unterschieden werden: Paradigma, Vorgehensmodell, Modellierung, Methode und sonstige Klassifizierungen sind denkbar. Alle diese Philosophien sind überaus genau durchdacht und erhöhen allein durch das strukturierte Herangehen an IT-Projekte nach einem gewissen Plan, nach einem definierten Vorgehen, die Erfolgsaussichten eines Projekts. Das Vergleichsprojekt ist jedoch nicht das anders geplante, sondern das gar nicht geplante Projekt. Die Kernaussage aller Philosophien ist demnach: Planung macht den Unterschied. Aus den restlichen Aussagen, Theorien, Fallbeispielen, Anweisungen, Anleitungen und Prinzipien kann man sehr viel für die Praxis lernen, aber es besteht die Gefahr zu einem Glauben bekehrt zu werden, der eben nur in speziellen Fall-Beispielen der IT-Realtität entspricht. Planung macht den Unterschied. Das heißt vor allem Anderem: Der, welcher den Plan macht, macht den Unterschied. Die Erfahrung, die Weitsicht, die Persönlichkeit, die Kommunikationsfähigkeit, kurz: die Befähigung des Projektleiters und/oder des Managements ist der entscheidende Faktor für den Erfolg.
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17.05.2004 |
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